Maschinendatenerfassung
Die Maschinendatenerfassung (MDE) beschreibt die automatisierte Verarbeitung der produktions- und anlagerelevanten Daten in die betriebliche Softwareumgebung.
Im Grunde ist das Einlesen der Maschinendaten vergleichbar mit der ohnehin üblichen Betriebsdatenerfassung. Der Unterschied besteht lediglich in der vollständigen Automatisierung. Während bei anderen Daten durchaus eine manuelle Eingabe erforderlich sein kann, werden die Maschinendaten durch verschiedene Sensoren u.ä. überwacht und mittels einer (Software-)Schnittstelle direkt in das System übergeben. Die MDE ist damit ein wichtiger Bestandteil bzw. eine wichtige Erweiterung der Produktionstechnik. Ziel ist die Auswertung verschiedener Kennziffern. Dazu gehören z.B. die Ausbringungsmenge und Auslastung, Maschinenlaufzeit und Zuverlässigkeit und Energiebedarf. Anhand dieser Daten lassen sich wichtige Aussagen zur Ressourcenplanung oder dem Produktdatenmanagement ableiten. Genau hier spielt die MDE auch ihre volle Stärke aus. Bei einer vollständigen Integration in die betriebliche Softwareumgebung (ERP-Systeme o.ä.) können die Daten direkt weiter verarbeitet werden, Folgeaktionen wie bspw. Wartung, Materialbestellung, Montagearbeiten o.ä. werden ohne manuellen Eingriff direkt veranlasst. Eins der wichtigsten Merkmale der Maschinendatenerfassung ist daher auch die Schnittstelle zu dieser Softwareumgebung. |
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